Traditionelles Yoga in Freiburg, Originaltexte und Praxis
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ऊँ

तदा द्रष्टुः स्वरूपेऽवस्थानम् ॥३॥
tada drastuh svarupe avasthanam ||3||

Dann Das Selbst befindet sich in seinem wahren, natürlichen Zustand.

Dieser Zustand wie er oben definiert wird, stammt aus den Patanjal Yogasutren und beschreibt weit aus mehr als das, was im Westen unter Yoga verstanden wird.  Yoga ist mehr als Achtsamkeits-, Entspannungs- und Körperübungen.   Die Disziplin des Yogas entwickelte sich im Kontext von Wissenschaft und Forschung und hat in Indien eine Jahrtausendalte Tradition. Die ältesten bekannten Schriften über Yoga entstammen den Patanjali Yogasutren, die sich aus der verdischen Lehre entwickelte. In diesen Schriften wird Yoga als feste Haltung/ Stellung definiert; ein Zustand in dem das Selbst in seinem wahren, natürlichen Zustand verweilt. In Indien stellt der Yogaweg eine systematische Schulung des Körpers und des Geistes, mit eben diesem Ziel, dar.

योगश्चित्तवृत्तिनिरोधः ॥२॥
yogas   citta vritti nirodhah ||2||
Die verhütet Handlungen des Geistes bedeutet Yoga.

Man spricht von Yoga, wenn die Beschäftigung/ Handlung (Vritti) des Geistes (citta) abgefangen wird (nirodhah). Mit Beschäftigung/ Handlung (Vritti) ist die Widerholung und Aufrechterhaltung vom Denkprozessen sinnlicher Themen und Aktionen, die auf die Bedürfnisbefriedigung ausgerichtet sind, gemeint.
Der Körper ist still, wenn der Geist still ist. Wenn der Geist zur Ruhe kommt und sich in sich selbst auflöst, ist das Yoga, was übrig bleibt ist die wahre Natur des Selbst.
Die Vrittis sind insgesamt fünf (Referenz:
प्रमाण विपर्यय विकल्प निद्रा स्मृतयः ॥६॥ 6,2 Patanjali Yoga Sutra); Zeuge / Wahrnehmen,  Umgruppierung / Illusion, Option, Schlaf, Erinnerung.

Hinweis: Um den Fokus auf den Yogichen Zustand zu lenken, wurde das dritte Mantra als erstes herangezogen. Darauf folgend wurde das zweite Mantra, welches den Begriff des Yogas definiert dargestellt.
Es ist dein Fokus, dein Fokus ist eine Kraft worauf die du hin wirfst, wird diese Objekt aktiv. Yoga wenn ich ganz einfach erklären sollte, werde ich sagen,

Yoga ist genauer wenn dein Fokus statt feste Materie (alles Sachen die ein Feste form in bestimmte Zeit haben) auf nur Wahrnehmung angehalten wird. Weil der Fokus ist ein feines Bestandteil der Reist von schlaf nach bewusst, von Kind bis Alt, von sich nach dich, von Materie nach Leben, er kann überall und in jeder Zeitraum Reisen…Kashi


Aspekte des Yogas
Wir alle haben Yoga in unserem Kern. Die Einheit und Verbindung ist Yoga. Wir brauchen immer ein Gegenüber um uns selbst wahrzunehmen und uns zu verbinden. Um eine Einheit und Verbindung herzustellen braucht es immer drei verschiedene Aspekte. Zum einen uns selbst, zum anderen ein äußeres oder inneres Medium, sowie als drittes ein auf die Einheit und Verbindung bezogenen Prozess. Diese drei Aspekte sind immer da. Wenn diese drei Aspekte eine vollkommene Einheit gebildet haben, ist es Meditation.

Wenn das Gegenüber, auf das wir uns beziehen keine feste Materie ist, sondern auf dem Hintergrund des eigenen Selbst beruht, nennt man das Yoga.
Wenn das Gegenüber, ein äußerliches ist, feste Materie ist nennt man das Bhoga. (Genuss ohne Anhaftung)
Wenn das Gegenüber, eine äußerliche, feste Materie ist und eine Anhaftung dazu kommt, heißt das Roga. (Genuss mit Anhaftung)
Dies führt den Menschen weit weg von sich selbst und macht ihn krank.

*Verschiedene Yogaarten und Bedeutung mit Definition finden Sie hier Yoga Arten

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