Traditionelles Yoga in Freiburg, Originaltexte und Praxis
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ऊँ

यथा पर्वतधातूनां दह्यन्ते धमनान्मलाः।
तथेइन्द्रियकृता दोषा दह्यन्ते प्राणनिग्रहात्।।

Amritbindu

Unregelmassigkeit und Schmutzigkeit aus
den Sinnen durch Atempraxis werden aufgelöst.

Amritbindu


Yoga Konzept (Symbolische Erklärung)

Dieser Baum ist ein Symbol des vollständigen und idealen Yoga. Er soll uns dabei helfen, das Konzept von Yoga durch ein Naturbild zu verstehen. Der gesamte Baum steht für alle Aspekte des Yoga, welche ebenfalls ein vollendetes Ganzes ergeben. Die Wurzeln sind Yama und die fünf Aspekte von Yama. Der untere Stamm ist  Niyama, und die fünf Aspekte von Niyama. Die Äste und Der obere Stamm ist sind die verschiedenen Asana (Körperstellungen). Der obere Stamm gewinnt an Umfang; Jahr für Jahr kommt ein Wachstumsring dazu.
Die Blätter sind  Pranayama (Atemübungen) Die Rinde ist Pratyahara, (Zurückziehen der Sinne) welche den Baum vor äußeren Störungen (Einflüssen) schützt. Frucht stil sind Dharana und Dhyana (Konzentration) die die mit Äste, Stamm und Früchte miteinander verbinden. Die Frucht sind das Ziel, das Ergebnis von Yoga. Das ist die Meditation. Die Samen von die Früchte sind höher Erkenntnis sowie von Samen fängt der Baum an und wird nach gewisse Zeit weder Samen, Erkenntnis an `der Grund´.
Das heißt, Sie haben alles für eine komplette ideal Gesundheit, körperliche, geistige und vital. Für die mental Gesundheit Yama Niyama, für die körperliche Gesundheit sind verschiedene Asanas, für die Vitalität sind Pranayama und Schutz vor erstellt durch materielle Wünsche ist Pratyahara.
Von Dhyana zu Samadhi wird Ihre innere Reise stabil und ungebrochen. Diese innere Reise wird Ihnen viele Möglichkeiten und Qualität über ’das Selbst’ und unsichtbare Welt äußern.
Diese Möglichkeiten sind die Früchte und Samen, die als letzte stufe findet in der Entwicklung des Baumes statt.
In der letzte stufe, weiß man nie, was kommt aus der Stille während Meditation raus. Als Beispiel kann man sagen, Befreiung von den materiellen Sorgen und unabhängiges Leben sind paar Beispiele von vielen Aspekten von Meditation

Beschreibung des Yogakonzept

Wir alle, ganz unabhängig davon wie unterschiedlich wir sind, wie wir aussehen, welchen ökonomischen oder sozialen Status wir haben oder wie unsere mentale/ psychische, geistige und körperliche Verfassung ist, wir alle haben Eines gemeinsam. „Das Streben nach Glück" ist allen Menschen von Geburt an inhärent, begleitet uns täglich und verbindet uns alle miteinander. Es verbindet uns sogar mit allen Lebewesen. Alle Lebewesen streben nach Glück und wollen nicht leiden. Dieses Streben nach Glück ist unsere Motivation, unser Motor um in Aktion zu treten, unsere Lebenswelt zu gestalten.

Der Mensch geht viele Wege in der Hoffnung seinem individuellen Glück näher zu kommen z.B. verlangt ein Kind nach Spielzeug, ein Jugendlicher nach Anerkennung in der Clique, Party, Reisen, ein Erwachsener will Erfolg im Beruf, ein Haus und eine Familie und alte Menschen genießen die Erinnerungen. Hinter all diesen Zielen verbirgt sich der Wunsch glücklich zu sein.

Dabei meine ich nicht das Glück, dass durch positive Bewertung der eigenen Person entsteht. Diese Freude entsteht nämlich lediglich auf Basis des Verlangens nach angenehmen Sinneserlebnissen.

Glück ist ein mentaler Zustand des Wohlbefindens. Wir bedauern weder Vergangenes noch sorgen wir uns über zukünftiges. Wir verweilen in der Gegenwart, im Hier und Jetzt, ohne zu bewerten (frei von Emotionen) in unserem Natürlichenausgeglichenen Zustand.
Als Grundlage, als Basis brauchen wir einen gesunden Körper. Wenn wir jung sind, haben wir einen guten, gesunden Körper, das bleibt jedoch nicht immer so. Schauen wir auf unsere Großeltern, sie waren auch mal jung wie wir. Irgendwann schwinden auch unsere Kräfte und wir werden mehr und mehr Beschwerden haben und vielleicht sogar Medikamente nehmen müssen um nicht zu leiden.

Es gibt viele Sportarten um den Körper zu formen und fit zu halten; diese Sportarten können oberflächlich gesehen zur Gesunderhaltung beitragen und haben durchaus ihre Berechtigung. Yogaübungen haben nichts mit Sport zu tun, auch wenn sie Einfluss auf die Körperform, Flexibilität, Stabilität und Ausdauer haben. Sie wirken nicht nur oberflächlich, sondern haben Einfluss auf alle inneren Organe und Systemkreisläufe des Körpers (Nerven-, Hormon-, Atem-, Verdauungs-, Ausscheidung- und Skelettsystem und die Körpertemperatur) Referenz:
ततो द्वङ्द्वानभिघातः ॥४८,२॥ 48,2 P. Yogasutra)

Die richtigen Yogaübungen wirken bis in die feinsten stofflichen und nichtstofflichen Bereiche (Chakrasystem und Geist) Der Mensch wird durch die Praxis zunehmest resistenter/ unempfindlicher gegenüber äußerlichen Einflüssen.
…wenn man frühzeitig mit der Yogapraxis beginnt, kann man den Körper und den Geist lange gesund und fit von innen heraus halten und so eine entsprechende Basis/ Grundlage schaffen.
Die systematische Schulung des Körpers und des Geistes in allen traditionellen Yogaschulen, auch wenn sich ihre Wege unterscheiden, zielen darauf ab, die versteckten Potentiale und die Weisheit, die in unserer wahren Natur liegt, zu entfalten. Über eine stufenweise Beherrschung des Geistes transformiert sich der Mensch selbst. Das oberste Ziel des Yogas ist „Samadhi" die Erleuchtung; die Erkenntnis, wie die Dinge sind und damit der Austritt aus dem Rad der Widergeburt.

In die westlichen Yogahinsicht Je nachdem an was du sucht die Bedeutung von Yoga werden sich geändert, weil die angepasst sind mit physikalisch Gesundheit oder spaß, Emotion oder Geschäft. Solange ein von vier gründe stecken in Yogaart verfehlt den richtiges ziel von Yoga.
Entweder du wählst irgendein Yogaart die zu dir passt oder bist du suche nach richtiges ziel des Yoga dann so genannten die vier punkten Praxis, Wissen, Disziplin und Sozial / Gesellschaft verhalten (sehe Yoga Freiburg) werden parallel geübt dann Yoga heißt nicht für dich als die oben geschrieben verschiedenen Namen sondern ein richtiges Ziel des Yoga.

Wir sollten nicht der Vorstellung aufsitzen, dass der Yoga- Pfad durch eine paar Yogakurse, eine Yogaausbildung im westlichen Sinne und Yogaseminaren und Vorträgen von selbsternannten „Yogagurus" schnell begangen werden kann und wir schnell Glück und Erleuchtung finden.

Machen wir uns bewusst, dass der Yogaweg, ein langer und teilweise beschwerlicher Weg des Selbststudiums und der Transformation ist. Es ist die Schulung des Geistes, die Arbeit an der eigenen Energie, am eigenen Ego. Es ist die Entwicklung eines weisen, gezähmten Geistes, eines allumfassenden Verständnisses, die Veränderung von Ansichten und Vorstellungskräften. Es wird uns nicht nur Entspannung, Angenehmes und Spaß begegnen, zumindest nicht am Anfang. Es werden uns auch Zweifel begegnen, Trägheit und inneren Widerstände…. Wenn wir nicht aufgeben und mit der richtigen Haltung beharrlich weiter praktizieren, können wir dies überwinden und nähern uns unserem Ziel. Dafür ist es unerlässlich, dass die Yogapraxis mit Offenheit und Unvoreingenommenheit, sowie mit der richtigen Intention gelernt wird. Auch muss ein umfassendes, tiefes Verständnis der Yogatheorie, der Yogapraxis und der Hintergründe und Zusammenhänge gelernt werden (sehe Yogakurs).

Der Schlüssel um das Ziel des Yogas zu erreichen, steckt in der Meditationspraxis und es braucht als Grundvorrausetzung und während des gesamten Prozesses, Geduld-Mäßigung, geistige und körperliche Stille und Stabilität, vedisches Wissen und noch viel mehr.
Bei „Samadhi" ist der Prozess jedoch nicht abgeschlossen. Hier beginnen wie zuvor wieder Prozesse, die zyklisch, parallel und teilweise auf einander folgend ablaufen. Dann erscheint das Selbst in seinem natürlichen, wahren Zustand, was ebenfalls als „Samadhi" bezeichnet wird. Es wird deutlich, dass Yoga den Praktizierenden mit Freude und Glück erfüllt. Nicht mit dem vermeintliche Glück sinnlicher Freuden. Yoga verbindet uns mit der Quelle/ der Mutter der Freude.
Werfen wir einen Blick auf die Originalquellen des Yoga, wie sie in den verschiedenen Upanishad formuliert sind. Hier heißt es:" wenn sich der Geist im Intellekt aufgelöst hat, dann löst sich der Intellekt im Selbst der Person auf. (Referenz,
तदा द्रष्टुः स्वरूपेऽवस्थानम् ॥३॥ 3,1 P. Yogasutra) Dieser Zustand ist ein Ziel des Yogas. Ohne dieses Ziel, ist Yoga lediglich eine Sportart.

Mit Meditation meine ich nicht die willentlich gesteuerte Konzentration auf eine Stelle zu fokussieren/ zu zwingen, sondern der Geist selbst wird bewegungslos. Dies wird SAHAJSTHITI (
सहज स्थिति / einfacher Zustand) genannt. Ab hier fängt der richtige Yogaprozess an.

Wie bereits oben beschrieben, ist der Yogaweg lange und nicht jeder wird in diesem Leben die höchsten Ziele erreichen. Aber eine Sache ist sicher, eine Sache wird eintreten: Eine andere Art der Freude und des Glücks wird sich entfalten.

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